Zweiter Platz für Gregor Mühlberger bei der Trofeo Andratx

Zweiter Platz für Gregor Mühlberger bei der Trofeo Andratx

Auch am dritten Tag der Mallorca Challenge zeigte sich BORA – hansgrohe in der Offensive. Nachdem heute eine relativ große Spitzengruppe lange Zeit das Rennen bestimmt hatte, war es abermals Lennard Kämna, der als erster der deutschen Equipé das Zepter in die Hand nahm. 

Kämna schloss im letzten Renndrittel als erster zu den verblieben Führenden auf und lag wenig später allein an der Spitze des Rennens. Erst als Gregor Mühlberger mit M. Soler aus der Verfolgergruppe attackierte, war es um Kämna geschehen. Mühlberger und Soler dominierten die letzten 15 km von der Spitze. 

Am Ende hatte heute Soler das bessere Ende für sich und konnte sich auf dem letzten Kilometer entscheidend absetzen. Mit Rang zwei durch Gregor Mühlberger erreichte BORA – hansgrohe allerdings abermals eine Topplatzierung auf der Balearen Insel, abgerundet durch die Ränge vier und neun von Kämna und Buchmann. 

 

Ergebnis (keine Zeiten verfügbar)
01 M. Soler                          0:00:00
02 G. Mühlberger                 +0:00
03 D. Villella                         +0:00
04 L. Kämna                         +0:00
...
09 E. Buchmann                   +0:00
10 A. Valverde                      +0:00


Reaktionen im Ziel
"Wir wollten heute Valverde nicht in einer Gruppe zum Schlussanstieg bringen, darum haben Lennard und ich noch vor dem eigentlichen Finale attackiert. Emu und Rafal blieben bei Valverde, damit waren wir vorne in einer guten Position. Ich konnte mich dann mit Soler entscheidend absetzen, muss aber sagen, dass ich Ende nach drei Renntagen einfach nicht mehr frisch genug war. Der letzte Anstieg war echt hammerhart zum Ziel. Ich bin von vorne gefahren, hatte aber keine Kraftreserven mehr.  Marc war am Ende der Stärkere. Dennoch können wir mit dem Ergebnis und dem Rennen sehr zufrieden sein.“ – Gregor Mühlberger

„Eigentlich hat auch heute wieder alles wie geplant geklappt, die Jungs sind ein starkes Rennen gefahren. In der Abfahrt vom Puig haben wir zum ersten Mal Tempo gemacht und das Feld auseinandergefahren. Danach haben Lennard und Gregor eine 16 Mann Gruppe initiiert, aus der Lennard dann noch einmal attackiert hat. 20 km vor dem Ziel sah es gut für ihn aus mit etwa 30 Sekunden Vorsprung. Doch dann hat Soler mit Gregor attackiert. Die beiden hatten das Rennen im Finale im Griff und wir dachten, dass Gregor am Ende die besseren Karten hat. Aber Soler hat im steilen Schlussanstieg wohl die besseren Beine gehabt und am Ende verdient gewonnen.“ –Jens Zemke, sportlicher Leiter

 

Quelle: Photo Credit:
© BORA - hansgrohe / Bettiniphoto

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