Zahl der Dämmerungseinbrüche gesunken

Zahl der Dämmerungseinbrüche gesunken

Zwischenbilanz Dämmerungseinbrüche – 91 Delikte weniger als im Vorjahr!

Aufgrund gezielter Maßnahmen der Polizei ist die Zahl der Einbruchsdiebstähle in den Herbst- und Wintermonaten gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozent gesunken, wohingegen die Aufklärungsrate weiter gestiegen ist. Ein Drittel der Einbrüche scheiterte dank guter Prävention.

Im Jahr 2014 wurde erstmals ein Maßnahmenpaket, bestehend aus Analyse-, Fahndungs- und Ermittlungsarbeit sowie verstärkter Präventionsmaßnahmen, zur Bekämpfung der Dämmerungseinbrüche in ganz Österreich, zusammengestellt.

Im Beobachtungszeitraum November 2019 bis Anfang Februar 2020 wurden der Polizei 1.111 Anzeigen gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 91 Einbrüchen bzw. 7,6 Prozent. 
Die Steigerung der Aufklärungsquote konnte mit 79 geklärten Einbruchsdiebstählen ebenfalls erzielt werden.
In Wien konnte durch die Kriminalanalyse des Bundeskriminalamts ein Rückgang von 4,6 Prozent betreffend der verübten Einbruchsdiebstähle zur Dämmerungszeit festgestellt werden.

Bundesminister Karl Nehammer bedankt sich bei allen Mitwirkenden Beamtinnen und Beamten für ihre Professionalität und ihren unermüdlichen Einsatz.

Maßgebend für diesen Erfolg sind die Präventionsarbeit sowie der Kontakt mit der Bevölkerung. Es gibt Sicherungsmaßnahmen die man selbst treffen kann und oftmals reichen diese aus um Einbrecher abschrecken zu können. 
Die Pflege einer guten Nachbarschaft sowie die gegenseitige Hilfeleistung erweisen sich als enorm wichtig. Im Falle einer längeren Abwesenheit empfiehlt es sich eine Person des Vertrauens heranzuziehen, die beispielsweise den Postkasten entleert und nach dem Rechten sieht.

Die Einbrecher nutzen in den Monaten November bis Februar die Zeit der frühen Dämmerung zur Begehung der Straftaten, da in diesen Stunden die einsetzende Dunkelheit Sichtschutz bietet und die Bewohner oftmals nicht zuhause sind. 
Die häufigsten Begehungsformen sind das Aufzwängen von Terrassentüren und gartenseitig gelegenen Fenstern sowie das Aufbrechen von Eingangstüren. Auch Kellerzugänge werden genutzt um in Wohnobjekte einzudringen.

Bei verdächtigen Beobachtungen, zum Beispiel fremde Personen, die sich auffällig verhalten indem sie Häuser in Wohnsiedlungen auskundschaften, oder verdächtige Fahrzeuge, bittet die Polizei um die Mithilfe der Bürger indem sie diese Beobachtungen bei der nächsten Polizeidienststelle melden oder im Notfall den Polizeinotruf 133 wählen.

Quelle: LPD Wien  //  Fotocredit: © LPD

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