Starboot - Eastern Hemisphere Championship

Starboot - Eastern Hemisphere Championship

ATTERSEE - Von 02.-08. September 2019 ist der UYCAs Veranstalter der Eastern Hemisphere Championship der Starboot-Klasse

53 Mannschaften aus 14 Nationen nehmen daran teil. Heute Donnerstag, 05. September war der
zweite Wettfahrttag.Mittwoch war der erste Wettfahrttag mit drei Wettfahrten unter traumhaften Bedingungen. Der Attersee zeigte sich für die prominenten, internationalen Regattagäste von seiner besten Seite mit Rosenwind – dem berühmten Schönwetterwind – mit rund zwei Windstärken, türkisblauen Wasser und strahlendem Sonnenschein.

Das Ende des Sommers steht schon lange im Raum. Das erzählen alle Wetterapps im Chor. Für heute
Donnerstag war der Wetterwechsel angesagt. Damit waren die Bedingungen wenig vorhersehbar. Der See zeigte sich am Morgen wolkenverhangen und ohne segelbaren Wind. Nach Mittag schien sich langsam was zu entwickeln – Wind von West. Kurz vor zwei hieß es für das Feld auslaufen. Und der See zeigte sich mit wirklich schweren Bedingungen in Form von lokal stark drehenden Winden. Wegen der Bedingungen aber auch weil es bereits der zweite Tag war, zeigte sich wiederum das Feld überaus nervös. Nach einem Frühstart hisste die Wettfahrtleitung die Black Flag – wer in der letzten Minute vor dem Start über die Linie ragt ist ausnahmslos disqualifiziert. Der zweite Start klappte dann.
Die erste Wettfahrt am Donnerstag und die vierte Wettfahrt gesamt hatte mit Piet Eckert aus der Schweiz einen Überraschungssieger. Sonst waren die üblichen Verdächtigen in der Spitzengruppe. Der Gesamtführende vom Vortag Augie Diaz (USA) fuht mit einem sechsten Rang sein bisher schlechtestes Ergebnis ein. Mitfavorit Hubert Merkelbach holte sich einen 2 Platz und Haico de Boer aus den Niederlanden den Platz 3.

Gleich im Anschluss an die vierte Wettfahrt wurde die fünfte Wettfahrt gestartet – oder zumindest versucht. In Kurzform: Frühstart, Black Flag, Abbruch, Startverschiebung wegen zu drehender Winde, immer wieder Neustart, Abbruch, Starverschiebung. Doch dann wurde tatsächlich gestartet. Den Start erwischte Peter O´Leary aus Irland am besten. Er starte direkt am Startschiff und blockierte zwei Gegnern den Weg über die Linie. Diese mussten außen am Startschiff vorbei fahren eine Runde drehen und hinten nach starten. Auch wirkte es als hätte den Gesamtführeden und Weltmeister aus 2016 nun endgültig das Glück verlassen. Nach dem Start war er mitten im Feld und an der ersten Boje 15ter.
Hingegen führte die längste Zeit mit Alexey Zhivotovskiy aus Russland, jemand den bis datto niemand auf der „Liste“ hatte. Er spulte seinen Runden runter. Doch er hatte seine Rechnung nicht mit den Cracks gemacht. Um so näher das Ziel kam, um so mehr pirschten sich Diaz und O´Leary an. Sie konnten ihn noch vor dem Ziel einholen. Damit war die Reihung im Ziel O´Leary vor Diaz und Zhivotovskiy. Der vierte Platz ging an den Sieger der vierten Wettfahrt Piet Eckert aus der Schweiz. Richtig schlecht hat es Hubert Merkelbach erwischt, der mit den Bedingungen am späten Nachmittag nicht so gut um gehen konnte und sich einen 14 Platz abholte.

Bild: Start zur vierten Wettfahrt "UYCAs, Irene Schanda“