Österreich wird wichtiger Standort für die Corona-Impfstoffproduktion

Österreich wird wichtiger Standort für die Corona-Impfstoffproduktion

Kooperation zwischen Novartis und Curevac zeigt Lösungskompetenz der Pharmaindustrie

Die verkündete Vereinbarung zur gemeinsamen Impfstoffproduktion zwischen Novartis und Curevac am Standort Kundl in Tirol wirft ein neuerliches Schlaglicht auf die Höchstleistungen, welche die heimische Pharmaindustrie im Kampf gegen Covid-19 erbringt. In den vergangenen Monaten wurden auch in Europa in weniger als einem Jahr – statt der sonst üblichen 5 bis 10 Jahre – hochkomplexe Impfstoffe gegen Covid-19 zur Zulassung gebracht, und weitere Vakzine befinden sich bereits in der klinischen Prüfung. Nachdem schon ein Kernelement des BionTech/Pfizer-Impfstoffes ‚Made in Austria‘ zugeliefert wird, organisiert nun mit Novartis ein weiteres Pharmaunternehmen am Standort Österreich eine Kooperation, um die Produktionskapazitäten schnellstmöglich drastisch zu erhöhen, damit die Bevölkerung rund um den Globus mit wirksamen Impfstoffen versorgt wird. Novartis ist dank seiner jahrzehntelangen Expertise im Bereich der biopharmazeutischen Produktion auf Basis mikrobieller Technologien in Österreich ein idealer Partner für Herstellung des von Curevac formulierten mRNA-Wirkstoffes. Allein am Standort in Kundl möchte das Pharmaunternehmen noch dieses Jahr bis zu 50 Millionen Dosen produzieren. 2022 sind bis zu 200 Millionen Dosen geplant.

„Es ist sehr erfreulich, dass in Österreich tätige Pharmaunternehmen wie Novartis in die Produktion von Impfstoffen gegen Corona einsteigen. Dass schon dieses Jahr der Herstellungsprozess starten kann, zeigt den enormen Einsatz und die hohe Qualität der Unternehmen und ihrer Beschäftigten an den heimischen Standorten. Die Branche macht dadurch vor allem auch deutlich, dass die marktwirtschaftliche Kooperation bei der Impfstoffproduktion viel schneller und effizienter funktioniert als die von manchen geforderte Aufhebung des Patentschutzes“, so Sylvia Hofinger, Geschäftsführerin des Fachverbands der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO).

Quelle: FCIO Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs Mag. Andreas Besenböck, MA / ots  //  Fotocredit: Symbolfoto

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