Ferienzeit ist Oberösterreich-Zeit

Ferienzeit ist Oberösterreich-Zeit

Der 5-Jahres-Vergleich ergab eine Steigerung von +21,6 Prozent bei den Nächtigungen von 2014 bis 2019 und eine Steigerung von +27,0 Prozent bei den Ankünften

„Die oberösterreichischen Schülerinnen und Schüler erhalten heute ihreSchulnachrichten, die Ferien stehen vor der Tür. Die heimischen Tourismusbetriebe sind bestens gerüstet – ob Sport oder Erholung, Indoor oder Outdoor, in Oberösterreich kommt jeder Gast auf seine Rechnung. Kurzentschlossene können sich noch schnell die letzten Betten sichern“, blickt Wirtschafts- und Tourismus- Landesrat Markus Achleitner optimistisch auf die heimischen Semesterferien.

„Das Vorjahr brachte die größte Strukturreform in der Geschichte des Tourismus in Oberösterreich, aus den ursprünglich 104 Tourismusverbänden wurden 19 schlagkräftige Tourismusorganisationen gebildet. Zugleich war das Tourismusjahr 2019 für Oberösterreich das erfolgreichste aller Zeiten: Sowohl bei den Ankünften als auch bei den Nächtigungen gab es das beste Ergebnis seit Erfassung derTourismusstatistik“, hebt Landesrat Achleitner hervor. Mehr als 8,5 Millionen Nächtigungen von November 2018 bis Oktober 2019 bedeuteten einen Zuwachs von +5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und um +4,5 Prozent im Vergleich zum Jahr davor legten die Gästeankünfte auf insgesamt 3,25 Millionen zu.

Die aktuelle Buchungslage allgemein

„Die aktuelle Buchungslage ist wiederum sehr erfreulich und wir sind optimistisch, an das gute Ergebnis des Vorjahreswinters anschließen zu können. Unsere Planungen gehen auf, die Reformen und Investitionen der Vergangenheit zeigen ihre Wirkung, Oberösterreich kann sich als attraktive Urlaubsdestination mit smarten Service, familiären Angeboten zu fairen Preisen präsentieren“, fasst Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Achleitner zusammen.

Die Skigebiete sind bestens vorbereitet – für die heurige Wintersaison wurden insgesamt 12,6 Mio. Euro in die Schneesicherheit und Servicequalität in den Skigebieten investiert. „Veranstaltungen wie ,Kasberg kocht‘ und natürlich derSkiweltcup in Hinterstoder sind zusätzliche Magneten. Neben dem Skifahren boomt vor allem das Schneeschuhwandern – die Schneeschuhtrails in den Skigebieten Dachstein-West und Feuerkogel sind bestens frequentiert, natürlich profitieren dieseSkigebiete auch von ihrer Höhenlage“, erklärt Landesrat Achleitner.

Abgerundet wird das touristische Angebot in Oberösterreich von den Thermen und Wellness-Einrichtungen, die eine wertvolle und allwettertaugliche Ergänzung zum Wintersport-Angebot bilden.

Details zur Buchungslage

Die Wintersaison ist gut gestartet: die aktuellen Zahlen von November bis Dezember sind positiv - 995.000 Nächtigungen können in diesen beiden Monaten verzeichnet werden, das ist ein Plus von 2,2 Prozent zum Vorjahr. 407.000 Ankünften bedeuten ein Plus von 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Semesterferien der Wiener/innen, nach den Oberösterreicher/innen die zweit- wichtigsten Inlandsgäste, sind vorbei und waren durchwegs sehr gut gebucht, die Skigebiete sind laut ersten Rückmeldungen sehr zufrieden mit der Auslastung.

Auch die Semesterferien in Oberösterreich sind sehr gut gebucht. Die Oberösterreicher/innen sind nicht nur die nächtigungsstärksten Inlandsgäste, sondern nutzen die Ferien auch für Tagesausflüge. Parallel sind viele tschechische Gäste im Land (Semesterferien), ab 15.2. (bis 1.3.) stehen die Krokusferien der Niederländer am Ferienkalender, ab 24.2. folgen die Schulferien der Bayern.

Die starke Nachfrage zieht sich durch alle Unterkunfts-Kategorien – von der Ferienwohnung bis zum Vier-Sterne-Superior-Hotel – und durch alle Destinationen Oberösterreichs. Winterurlaub bedeutet zwar hauptsächlich nach wie vor Skiurlaub. Aber auch die Urlaubsregionen rund um Oberösterreichs Thermen oder die Stadt Linz sind in den Semesterferien gefragt.

Details zu den oberösterreichischen Wintersporturlauber/innen

Aufenthaltsdauer:
Die Aufenthaltsdauer bei den Wintersporturlaubern in Oberösterreich beträgt rund 5 Nächte – das ist im Vergleich relativ hoch und ein weiterer Beweis für die äußerst positive Entwicklung des heimischen Wintersporttourismus.

Die Aufenthaltsdauer bei Winterurlaubern generell lag in den letzten zwei Saisonen bei 2,6 Nächten.

Buchungszeitpunkt:
Mehr als 60 % buchen 1 Woche bis 3 Monate vorher, 10 % sind Spontanbucher (innerhalb einer Woche).

Spontanbuchungen hängen stark von der Wettersituation und von den Schneeverhältnissen ab – Oberösterreich besitzt aber einen hohen Anteil an Stammgästen: bei den Skifahrern sind 63% Stammgäste, die jährlich Winterskiurlaub in OÖ machen.

Urlaubsmotiv:
Entscheidungsgrund für den Winterskiurlaub sind in erster Linie die Sportmöglichkeiten, 39 % Natur und Landschaft und 35 % das gute Preis- Leistungsverhältnis sowie die gute Erreichbarkeit (vor allem für die Gäste aus Deutschland, Tschechien, Slowakei und Polen interessant).

Quelle: LAnd OÖ  //  Fotocredit: Land OÖ, ©Liedl

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