Einzigartige Ausbildung schafft Pflegekräfte der Zukunft

Einzigartige Ausbildung schafft Pflegekräfte der Zukunft

Bundesminister Martin Polaschek mit Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander

Im Herbst startete die „Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege“, kurz HLSP, an der Schule der Schwestern Oblatinnen in Linz. In der 5-jährigen Höheren Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege (HLSP) an der Schule der Schwestern Oblatinnen in Linz werden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit denen der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Ausbildungszentrum des Kepler Universitätsklinikums unterrichtet und gleichzeitig zur Matura und zum Abschluss als Pflegefachassistentin bzw. Pflegefachassistent geführt. Bildungsminister Dr. Martin Polaschek besuchte daher Linz, um sich selbst von dieser neuartigen Ausbildung zu überzeugen. 

„Mit der Pflegereform hat die Bundesregierung einen großen Schritt gesetzt und damit die Weichen für die Versorgung der Zukunft gestellt. Diese Pflegemilliarde beinhaltet unterschiedlichste Maßnahmen wie den Gehaltsbonus, den Ausbildungszuschuss sowie Maßnahmen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige. Bei einem Schulversuch an 15 Standorten bilden wir zusätzliche Pflege- und Gesundheitsfachkräfte aus. Dieser Schulversuch verläuft so positiv, dass wir ihn mit Schuljahr 23/24 ins Regelschulsystem übernehmen wollen. Ich freue mich, dass diese neuartige Ausbildung auch hier in Linz gut funktioniert.  Die Besonderheit liegt hier definitiv im Gelingen, Theorie und Praxis am Standort zusammenzuführen – auch durch das gelungene Miteinander der Schule mit dem Kepler Universitätsklinikum. Ich bedanke mich beim Schulleiter, Dr. Wolfgang Waxenegger für sein spürbares Engagement, bei allen Lehrkräften und insbesondere bei den Jugendlichen, die sich hier für diese wichtige Ausbildung entschieden haben“, so Polaschek nach seinem Schulbesuch.

„Dieses neue Ausbildungsangebot kombiniert die wichtigsten Inhalte und macht fit für die Pflege. Jungen Menschen, die sich für diese Ausbildungsvariante entscheiden, stehen viele berufliche Möglichkeiten mit zahlreichen Aufstiegschancen offen. Wir brauchen engagierte junge Frauen und Männer, für diese wichtigen, sozialen Berufe im Pflegebereich. Daher freue ich mich besonders über diese neue kombinierte Ausbildungsschiene. Die Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern vor Ort haben gezeigt, dass wir hier in Oberösterreich auf dem richtigen Weg sind“, so Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander. 

Direktor Dr. Waxenegger ist erfreut ob des wertschätzenden Besuches des Bundesministers: „Ich bedanke und freue mich ob des persönlichen Interesses von Minister Polaschek an unserer neuartigen Ausbildung. Wir bieten hier eine solide Ausbildung im wichtigen Bereich der Pflege, gemeinsam mit einem verlässlichen und großartigen Partner. Da wir Schülerinnen und Schüler am Übergang vom ‘reinen‘ Schulleben zum Berufsleben nach der Schule unterrichten und begleiten, sind wir besonders darauf bedacht, viel mehr als nur Schule zu sein – die Schülerinnen und Schüler mit ihren Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnissen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.“

Die Absolventinnen und Absolventen der 5-jährigen Höheren Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege können als Pflegefachassistentin bzw. Pflegefachassistent direkt in den Gesundheits- und Krankenpflegebereich einsteigen. Durch die gleichzeitig abgelegte Matura haben sie zusätzlich noch den vollen Zugang zu weiteren Ausbildungen. Das Studium der Gesundheits- und Krankenpflege an der Fachhochschule kann so in verkürzter Form absolviert werden. 

„Die neue Ausbildungskombination ist gut angelaufen. Die Gespräche vor Ort mit der Schulleitung, den Lehrkräften, aber insbesondere den Schülerinnen und Schülern waren interessant und informativ zugleich. Vielen Dank für die Einblicke und die erzählten Erfahrungen aus dem ersten Jahr. Persönlich möchte ich mich auch noch bei Bildungsminister Martin Polaschek für seinen Besuch bedanken“, so Bildungsdirektor Dr. Alfred Klampfer abschließend.

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: Land OÖ/Lisa Schaffner
 

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