Der neue Meinl am Graben – Alles bleibt besser

Der neue Meinl am Graben – Alles bleibt besser

Österreichs erste Adresse für Gourmets wird neu gestaltet. Im Bild v.l.n.r.: Herbert Vlasaty (Vorstand Julius Meinl AG) und Mag. Udo Kaubek (Geschäftsführer Julius Meinl am Graben)

„Der ‚Meinl am Graben‘ ist der Avantgardist des Genusses und seit Jahrzehnten das Mekka für Gourmets und Weinfreunde der Stadt“, so Geschäftsführer Udo Kaubek beim heutigen Pressegespräch. Kaubek weiter: „Wir sind für viele Produzenten der exklusive Direktvermarkter. Dabei sind wir auch stets auf der Suche nach neuen Genussideen“. So gibt es nur bei „Meinl am Graben“ die Noix Gras, die zu 100% vegetarisch ist, und die in Geschmack und Konsistenz einer Foie Gras verblüffend nahekommt. „Wir wollen der Zeit immer voraus sein, Trends in der Ernährung frühzeitig aufgreifen und unseren Kundinnen und Kunden entsprechende Produkte anbieten“, so Kaubek.

Der „Meinl am Graben“ bietet vielfältigen kulinarischen Genuss und die Möglichkeit, auch einmal ausgefallenere Lebensmittel zu probieren: Das umfangreiche Sortiment umfasst mehr als 17.000 Köstlichkeiten, darunter an die 400 Käsesorten, eine Vielzahl an Schinken & Würsten, die feinsten Schokoladen, Kaviar & Trüffeln sowie die gesuchtesten Bordeaux-Weine. Zu den Exklusivmarken zählen iberischer Schinken von Maximiliano in Jabugo, Angusfleisch vom Pannatura Bio Landgut Esterhazy oder Martelli Pasta aus Lari. Bei den Süßwaren bietet der „Meinl am Graben“ neben der hauseigenen Confisserie & Patisserie Marken wie Neuhaus, Fenkart, Charbonell, Venchi und Valrhona. Die Wein & Spirituosenabteilung ist ein Highlight für sich und bietet Spezialitäten aus aller Welt darunter Calvados vom Comte Louis de Lauriston (Frankreich), Weine von Comez Cruzado (Spanien) und Domain Raveneau (Frankreich) sowie Fruchtbrände von Etter Söhne (Schweiz). Die Eigenmarke Julius Meinl am Graben umfasst rund 350 Artikel. Einige Produkte werden bei „Meinl am Graben“ selbst hergestellt, darunter die hausgemachten Würste, die ohne jegliche Zusatzstoffe auskommen, oder das selbstgetrocknete Dry Aged Beef.

Der „Meinl am Graben“ wurde an der heutigen Adresse im Jahr 1950 als kleine Greisslerei eröffnet und entwickelte sich rasch zum Delikatessenladen weiter – mit einem Jahresumsatz von heute 22 Millionen Euro und 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der letzte Umbau erfolgte 1999. „Mittlerweile machen sich die Abnutzungen deutlich bemerkbar. Die technische Ausstattung sowie Teile der Einrichtung sind nicht mehr auf dem umwelttechnischen Stand der Zeit und mit hohem Wartungsaufwand verbunden“, so Herbert Vlasaty, Vorstand der Julius Meinl AG, und weiter: „Wir haben uns daher zu einer umfassenden Renovierung entschlossen: Dem ‚Meinl am Graben‘ steht eine Verjüngungskur bevor“.

Die Erneuerungsarbeiten umfassen unter anderem die Haustechnik, die Kühlung und den Boden. „Es wird in allen Bereichen eine Modernisierung stattfinden – statt einer Klimaanlage werden wir zum Beispiel in Zukunft eine Fernkälte-Anlage nutzen. Damit wollen wir unsere Energieeffizienz deutlich verbessern“, so Vlasaty. Die geplanten Investitionskosten betragen rund 7 Millionen Euro.

Das Projekt wird durch die Architekten Bernhard Hamann und Christian Politsch umgesetzt: „Bei der Neugestaltung des ‚Julius Meinl am Graben‘ war es uns wichtig, die Geschichte dieses traditionsreichen Wiener Hauses weiter zu erzählen. Dabei bewahren wir den Duktus und die sehr spezifische Interpretation dieser sinnlichen Lebensmittelwelt. Gestalterisch interpretieren wir dort neu, wo sinnvoll qualitative und nachhaltige Verbesserungen erreicht werden können“, so die Architekten.

Den Kundinnen und Kunden wird vor allem die Reduktion auf nur einen Eingang ins Auge stechen: In Zukunft wird der „Meinl am Graben“ über den Eingang an der Adresse Graben 19 - beim jetzigen Schanigarten - betreten werden. Der Outdoor-Bereich bleibt bestehen – dort werden auch nach dem Umbau Sitzplätze für ca. 60 Personen zum Verweilen und Kaffee-Trinken einladen. Das Meinl-Restaurant sowie die Weinbar werden hingegen nicht fortgeführt.

„Im Zuge des Umbaus wird auch das Interior neu designt und die gesamte Warenpräsentation sowie Flächenaufteilung neu ausgerichtet. Durch eine Optimierung der Fläche werden wir das Sortiment erweitern können“, erklärt Geschäftsführer Udo Kaubek. „Obst, Gemüse und das Tiefkühl-Sortiment werden gestrafft. Dafür werden andere Bereiche wie unsere beliebte Fleisch- und Fischabteilung vergrößert. Nach dem Umbau wird der ‚Meinl am Graben‘ eine Verkaufsfläche von rund 1.200 Quadratmeter aufweisen“, so Kaubek.

Während des Umbaus wird der „Meinl am Graben“ in ein Ausweichquartier übersiedeln: Am Mittwoch, 2. Juni ist der „Meinl am Graben“ noch wie gewohnt geöffnet, am Freitag, den 4. Juni startet der „Meinl Pop-up“ in der Maysedergasse 2 im ersten Bezirk in unmittelbarer Nähe zur Staatsoper und Albertina. Im „Meinl Pop-up“ wird es neben dem gewohnten Einkaufserlebnis auch wöchentliche Events rund um die Meinl-Genusswelten und Degustationen geben. Die Hauszustellung wird auch während der Umbauzeit weiterhin angeboten. Die Wiedereröffnung des „Meinl am Graben“ ist für Anfang Oktober 2021 geplant.

Quelle: ROSAM.GRÜNBERGER | Change Communications GmbH Valerie Hauff-Prieth / ots  //  Fotocredit: Julius Meinl am Graben GmbH/APA-Fotoservice/Schedl

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